【读德语】就算贵到890欧,也被学生租空了。

Tilla小幺 (幺) 正式会员
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发表于:2015-05-12 04:23 [只看楼主] [划词开启]


选自Zeit.de,Quelle: 点我去读原文

写得很有意思,但是根据评论里某人犀利地点评,属于“总被人提起但写了讨论了也没什么大用的月经文”,... ... 嘛,不妨碍我们看。
大意:
1. 慕尼黑人满为患,大学生就像崩塌的山洪一样涌进城里,来势汹汹且每年在涨。
2. 为了住学生们要么伤财,要么伤身,要么伤心。
3. 有什么办法可以增加/改善学生们的住房,解决这个问题?(暂无解)
4. 房屋公司设置的天价带健身区的房间,也已经被一抢而空了。

我还只是粗略地扫了一眼,准备精读,所以我大概会:
1. 查生词,整理列表,背几个例句。
2. 写个简单的Zusammenfassung。
3. 再去google几篇同主题的文章。
如果你也有兴趣,不妨一起试试精读,时间不要超过2个小时(最好)。

好啦,请看文章吧:

Wohnheimszimmer mit Fitnessraum für 890 Euro
Das Studentenwerk verlost in München 200 Zimmer für 4.400 Bewerber, zugleich bieten private Anbieter luxuriöse Wohnheimzimmer. Bestandsaufnahme einer unbezahlbaren Stadt VON CHRISTINE SCHNIEDERMANN

Seite 1/2:  Wohnheimszimmer mit Fitnessraum für 890 Euro

München hat Geld, München hat Kultur und München hat den FC Bayern. Und München hat Studenten aus aller Welt. Sie strömen in den englischen Garten oder bummeln auf dem Marienplatz. Dieses Jahr studieren so viele an den Unis der Millionenstadt wie nie zuvor. Was nicht gezählt wird: Studenten, die sich München leisten können.
       
"Wir dachten, die Grenze sei erreicht, das ist sie aber nicht", sagt eine Sprecherin des Münchener Mietervereins. Sie meint die ständig steigenden Mietpreise. Nicht selten müssen Studenten 350 bis 500 Euro für ein kleines, oft wenig komfortables WG-Zimmer aufbringen. Wenn sie denn eins bekommen. Wer Glück hat, erwischt eines von ungefähr 11.000 Zimmern in den Wohnheimen des Studentenwerks. Für die Räume, deren Monatsmieten zwischen 178 und 394 Euro liegen, stehen derzeit mehr als 4.400 Studenten auf der Warteliste. Unter ihnen verlost das Studentenwerk am 15. Mai 200 Zimmer. Wer leer ausgeht, wartet meist ein bis vier Semester auf seine Unterkunft.

Julia Mair sucht gar nicht erst nach einem Zimmer. Die 20-Jährige aus Gröbenzell bei München studiert im vierten Semester Landschaftsarchitektur und pendelt regelmäßig zum Standort Freising. Pro Strecke ist sie ungefähr eineinhalb Stunden mit den S- Bahnen unterwegs. Julia Mair wohnt aus Kostengründen daheim. "Manchmal verdiene ich 200 bis 300 Euro im Monat", sagt sie. Aber dieses Semester sei so voll, dass ihr kaum Zeit zum Arbeiten bliebe. "Selbst wenn meine Eltern einen Wohnungszuschuss zahlten, würde ich derzeit zu wenig dazuverdienen, um einen Monat bestreiten zu können", sagt die Studentin. Sie ist nicht die einzige in einer solchen Situation. Wessen Eltern im weiteren Umfeld von München leben, wohnt oft zu Hause und pendelt zu den Hochschulen. Julia Mair kennt Kommilitonen, die täglich noch länger unterwegs sind als sie.

Nicht daheim, aber quasi bei den Schwiegereltern wohnte Michael Geiger. Der Stuttgarter hatte nach kurzer Zwischenmiete zwar großes Glück, ein Zimmer für 280 Euro im Wohnheim zu bekommen. Er tauschte seine studentische Freiheit aber wenig später gegen den Einzug bei den Eltern seiner neuen Freundin. Eigentlich eher ungewöhnlich.

Insgesamt sechs Jahre lebte der heutige Wirtschaftsingenieur mit seiner Freundin – ebenfalls Studentin – in deren Elternhaus in München. Der 28-Jährige hatte stets Nebenjobs, da seine Eltern ihn nicht gut unterstützen konnten, er aber auch kein Bafög erhielt. "Ich kannte Kommilitonen, die so viel neben dem Studium gearbeitet haben, dass sie das Studium schließlich aufgaben", erzählt Michael Geiger. Er vermutet, dass ihm das ohne die Unterkunft bei den Eltern seiner Freundin ebenso hätte passieren können.

 "Der Anstieg der Mieten ist ungebremst", findet auch Maximilian Heisler, sozialpolitischer Referent der Studentenvertretung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). "Was bezahlbar war, wird immer teurer  vor allem durch energetische Modernisierung. Die Kosten dafür werden auf die Mieter umgelegt, die dann meist die Wohnung nicht mehr bezahlen können. Es ist quasi ein Rauswurf." Denn wer eine bezahlbare Wohnung bekommen hat, kann nicht sicher sein, dass es so bleibt. Der 27-jährige Student sah sich im vergangen Jahr selbst mit diesem Problem konfrontiert. Das Haus in Untergiesing, in dem er wohnte, sollte vollmodernisiert werden. Danach hätten die Mieter beispielsweise 150 Euro monatlich mehr f ür eine 50-Quadratmeter große Wohnung zahlen müssen – für viele schlicht nicht machbar. Die Mieter und das Bündnis für bezahlbares Wohnen, dem Maximilian Heisler angehört, stemmten sich dagegen. Kürzlich kam die Einigung: Eswird nur teilweise modernisiert, mit Rücksicht auf Härtefälle, sodass niemand ausziehen muss.

München boomt – auch als Uni-Stadt. Immer wieder werden Rekordzahlen bei den Studierenden vermeldet. An der Technischen Universität waren zum Wintersemester 37.343 Studenten – 1.400 mehr als im Jahr davor und doppelt so viele wie vor 15 Jahren. Auch an der größeren LMU steigen die Zahlen, wenn auch nicht ganz so stark. "Das führt zu einem enorm hohen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum", sagt Philippe Louis, Fraktionsreferent der Grünen- rosa-Liste im Stadtrat. Die Fraktion ist der Ansicht, die Stadt müsse mehr gegen die Wohnungsnot tun, und hat kürzlich einen Antrag gefordert, dass mehr Flächen für den sozialen Wohnungsbau gefunden werden. Das würde auch Studenten helfen.

Seite 2/2: Luxus-Apartments mit TV-Lounge

Denn die Stadt platzt aus allen Nähten. "Bis 2030 erwarten wir zusätzliche 200.000 Einwohner innerhalb der Stadtgrenzen", sagt Andreas Bauer, Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion. Er weiß, dass Studenten unter den hohen Mietkosten ganz besonders leiden. "Die Möglichkeiten der Stadt sind hier leider begrenzt", sagt Bauer. Man könne nur dafür sorgen, dass jedes Jahr möglichst viel zusätzlicher Wohnraum geschaffen werde.

"Mit dem Oberbürgermeister Dieter Reiter haben wir als Notlösung ü ber Containerwohnungen diskutiert. Aber die können auch Flüchtlinge gut gebrauchen", berichtet Maximilian Heisler. Von Ideen wie WGs mit Senioren hält Heisler wenig, da sie kaum Effekt hätten.
   
Hohe Mieten sind für Investoren lukrativ. So gibt es seit einigen Jahren Studentenwohnheime, die privat betrieben werden. Ein führender Anbieter ist die Youniq AG. Seit 2012 bietet sie 80 Ein- Zimmer-Apartments in München an. Youniq wirbt mit stylischer Einrichtung, All-inklusive-Preisen und TV- oder Fitness-Lounges. Auch diese Zimmer sind begehrt. Die Auslastung liegt laut Unternehmen bei 100 Prozent. Ein Apartment kostet zwischen 570 und 890 Euro.

Dass private Wohnheime den studentischen Mietmarkt verderben, glaubt das Studentenwerk indes nicht. "Sie richten sich an eine andere Zielgruppe", sagt eine Sprecherin. Zudem sei München einfach ohnehin teuer. Laut Studentenwerk sollen in den nächsten zehn Jahren weitere 3.000 Wohneinheiten entstehen  – vor allem durch Nachverdichtung. Um neue Wohnheimplätze zu schaffen oder zu sanieren, stellt der Freistaat Bayern dieses Jahr 22,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen unter anderem in München 144 neue Plätze entstehen. Nicht viel, bei den Tausenden Bewerbern.

Julia Mair spart derweil ihre Nebeneinkünfte für ein Zimmer. Vielleicht hat sie ja Glück – in ein oder zwei Jahren, falls sich der Wohnungsmarkt je entspannen sollte.

======编辑器真糟糕被虐死的分割线======

好啦,我该睡觉去了。大家午夜安。

最后编辑于:2015-05-12 04:28
分类: 学德语好虐
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